Das Lechquellengebirge in Vorarlberg bildet das Quellgebiet des Lechs zwischen Bregenzerwald und Lechtaler Alpen – eine Kalkgebirgslandschaft mit der außergewöhnlichen Besonderheit zweier Gletscher unter 2.700 m Höhe. Der außerordentliche Schneereichtum der Region ermöglicht diese ungewöhnlich tief gelegenen Eisfelder an Rote Wand und Braunarlspitze, während die Gipfelflur von der Unteren Wildgrubenspitze (2.753 m) gegen den Bregenzer Wald abfällt.
Das Spektrum reicht von mittelschweren Bergwanderungen bis zu anspruchsvollen Schneeschuhtouren – hier dominiert eine verkarstete Hochgebirgslandschaft mit der legendären Lechquellenrunde als mehrtägiger Hüttenklassiker. Die niedrige Waldgrenze um 1.700 m und die hufeisenförmige Wasserscheide um die Lechquellen prägen den alpinen Charakter dieser geologisch vielfältigen Region.
Trotz der relativ niedrigen Höhen herrscht hier außerordentlicher Schneereichtum – Nordlagen bleiben oft bis tief in den Juni hinein schneebedeckt. Fünf strategisch platzierte Alpenvereinshütten von der Biberacher Hütte bis zur hochgelegenen Göppinger Hütte auf 2.245 m erschließen die verkarsteten Kalkplateaus und schroffen Täler dieser schneereichen Gebirgsgruppe.