Das Wettersteingebirge und die Mieminger Kette zwischen Bayern und Tirol bilden eine einzigartige Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen, die mit der 2.962 m hohen Zugspitze den höchsten Gipfel Deutschlands beherbergt. Die schroffen Kalkwände des Wettersteins und die sanfteren Formen der Mieminger Kette werden durch das Gaistal voneinander getrennt, was alpinistische Vielfalt vom ersten Bergweg bis zur extremen Nordwand schafft. Die Erstbesteigung der Zugspitze 1820 durch Josef Naus markierte den Beginn des deutschen Alpinismus in dieser Region.
Das Spektrum reicht von einfachen Bergwegen über Klettersteige bis zum traditionsreichen Alpinklettern im Oberreintal. Skitouren führen von moderaten Hängen bis zu 40° steilen Abfahrten, während im Winter Tiefschneefahren auf der Zugspitze und Eisklettern in den gefrorenen Wasserfällen möglich sind. Der legendäre Jubiläumsgrat und die Hochwanner-Nordwand als höchste Nordwand der Ostalpen ziehen Alpinisten aus aller Welt an.
Das Wettersteingebirge ist als 43 km² großes Natura-2000-Schutzgebiet ausgewiesen und schützt die einzigartige alpine Flora und Fauna dieser Kalklandschaft. 18 Berghütten von der Gaistalalm auf 1.366 m bis zum Münchner Haus als Deutschlands höchstgelegener Berghütte erschließen das Gebiet für mehrtägige Unternehmungen und Hüttentouren.