Unsere Schwierigkeitsbewertung

Wie schwer ist eine Tour wirklich? Damit Du das ehrlich einschätzen kannst, bewerten wir jede Reise in vier Dimensionen: Technik, Kondition, Alpine Erfahrung und die Herausforderung am Berg — verdichtet zu einer Gesamtschwierigkeit, die die Tour ins Verhältnis zu allen anderen Reisen ihrer Sportart setzt. Die Anforderungsbalken an jeder Tour zeigen Dir auf einen Blick, wo Du einsteigst — was hinter jeder Stufe steckt, liest Du hier.

Grundlage sind die gängigen Bewertungssysteme der Schweiz und Frankreichs. Wichtig dabei: Alle Werte gelten für normale Verhältnisse — Sturm, Neuschnee, Eis, Nässe oder Hitze machen jede Tour schwerer. Plane deshalb einen Puffer in Deiner Selbsteinschätzung ein. Und wenn Du unsicher bist, wo Du stehst: Unsere Bergführer ordnen Dich vor der Buchung ehrlich ein.

1. Technik für Bergwandern

Es gibt im Alpenraum KEIN einheitliches Bewertungssystem für Bergwanderungen. Der Deutsche und Österreichische Alpenverein verwenden die Farben Blau – Rot – Schwarz. Wir orientieren uns für unsere Bergwanderungen an diesem Bewertungssystem. Es versteht sich von selbst, dass bei schwierigeren Bedingungen (Sturm, Schnee, Eis, Nässe, Hitze usw.) die technischen Anforderungen an die Begehung eines Bergwanderweges steigen. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig!

1 Technik für Bergwandern Einfaches Bergwandern BLAU

Die Bergwanderung bewegt sich vorwiegend auf einfachen und schmal angelegten Wegen. Bergwege können steil sein und suchen einen möglichst gefahrlosen und einfachen Weg durch alpines Gelände. Mit Trittsicherheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen ist nicht erforderlich.

2 Technik für Bergwandern Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT

Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie BLAU und ROT. Diese sind eine Mischung aus einfachen, schmal angelegten Wegen sowie mittelschweren Bergwegen, deren Beschaffenheit anspruchsvoller ist und exponiertere Stellen enthalten kann. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern.

3 Technik für Bergwandern Mittelschwere Bergwege ROT

Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.

4 Technik für Bergwandern Mittelschwere & Schwere Bergwege ROT & SCHWARZ

Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.

5 Technik für Bergwandern Schwere Bergwege SCHWARZ

Die Bergwanderung führt häufig, gerade im Gipfelbereich auf schweren Bergwegen. Die Wegführung ist stellenweise steil und weglos. Mehrfach sind versicherte Passagen im ausgesetzten, absturzgefährdeten Gelände zu begehen. Diese Passagen sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Es ist KEIN Klettersteig zu erwarten. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.

1. Technik für Eisklettern

Es gibt im Alpenraum KEIN einheitliches Bewertungssystem für Eisklettern. Wir orientieren uns an den gängigen Bewertungsskalen für Eis- und Mixed-Klettern. Hier findest Du die Definition bei Wikipedia. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Temperaturwechsel, instabiles Eis, Eisschlag, Wind usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig!

1 Technik für Eisklettern Technik: Schnupperklettern Eis

Wenig steile Eisfälle, die für sportliche Einsteiger möglich sind. Geringe Anforderungen an Koordination und Technik. Zumeist wird die Route im Toprope (Seil von oben) gesichert. Die Eisverhältnisse und Qualität ist gut, mit soliden Sicherungsmöglichkeiten.

2 Technik für Eisklettern Technik: WI 1 + 2 = 60° - 70° Eis

Mit WI 2 beginnt das Eisklettern! Passagen mit einer Steilheit von 60 bis 70 Grad werden im Wasserfall gemeistert. Es sind immer wieder gute Rastpunkte vohanden. Die Sicherungspunkte und die Eisqualität ist solide.

3 Technik für Eisklettern Technik: WI 3 + 4 = 70° - 80° Eis

Mehrere Seillängen im fast senkrechten Wassereis. Es sind gute Standplätze und Rastpunkte an soliden Sicherungsmöglichkeiten vorhanden. Die Eiskletterei ist anstrengend und erfordert im Vorstieg einiges an Erfahrung. Steile Eisstufen wechseln mit flacheren Passagen.

4 Technik für Eisklettern Technik: WI 5 = 90° Eis

Ernsthafte Eiskletterei im Wasserfall. Mindestens eine halbe Seillänge weist senkrechtes Eis auf. Es können bereits freistehende Säulen vorkommen oder Eis in mittlerer Qualität. Die soliden Sicherungsmöglichkeiten sind dürftig. Der Eiskletterer muss absolut Erfahren sein im Steileisklettern.

5 Technik für Eisklettern Technik: WI 6 = > 90° Eis

Die Route am Wasserfall ist durchgehend senkrecht. Es kommen wenige Rastplätze vor und die Eisqualität ist schwierig und schlecht. Solide Sicherungen sind extrem selten und setzen hohes technisches Nivau des Kletterers voraus. Stürzen kann hier lebensgefährlich werden.

1. Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen

Es gibt KEIN einheitliches Bewertungssystem für Expeditionen und Höhenbergsteigen. Wir bewerten unsere Expeditionen anhand einer Kombination aus technischer Schwierigkeit, maximaler Höhe, Abgeschiedenheit und erforderlicher Selbstständigkeit. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Höhe, extreme Kälte, Sturm, schlechte Erreichbarkeit usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig – bei Expeditionen ist eine ehrliche Einschätzung von besonderer Bedeutung, da Rettung und Abbruch in abgelegenen Regionen oft nur mit erheblichem Aufwand möglich sind.

1 Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen Leicht / Bis 30°

Leichte Expedition mit geringen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über leichte Wege, Firnflanken oder Schneefelder mit einer Neigung bis 30° in teils vergletschertem Gelände zu Fuß / mit Ski / Schneeschuhen / Steigeisen. Der Routenverlauf weist keine oder nur sehr wenige ausgesetzte Stellen auf. Fixseile sind in der Regel nicht erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bestehen nicht. Die Abfahrt mit Ski erfordert sicheren Parallelschwung in wechselnden Schneearten und Erfahrung im freien Gelände.

2 Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen Wenig schwierig / Bis 40°

Leichte Expedition mit mäßigen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über leichte Wege, Firnflanken oder Schneefelder mit einer Neigung bis 30°, vereinzelt auch kurz bis 45°, in teils vergletschertem Gelände per Ski oder zu Fuß mit Steigeisen. Der Routenverlauf kann ausgesetzte Stellen aufweisen, die bei Bedarf mit Fixseilen versichert werden können und unter Anleitung selbstständig im Auf / Abstieg (ggf. unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken) begangen werden. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum II. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen, bzw. das Beherrschen aller Aufstiegsarten mit Ski und Harscheisen. Im Abstieg müssen kurze Abseilpassagen unter Anleitung selbstständig gemeistert werden. Die Abfahrt mit Ski erfordert sicheren Parallelschwung in wechselnden Schneearten und Erfahrung im freien Gelände.

3 Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen Mittel / Bis 50°

Mittelschwere Expedition mit erheblichen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über leichte Firnflanken oder Schneefelder mit einer Neigung von 30°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände zu Fuß mit Steigeisen. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum III. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

4 Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen Schwierig / Bis 60°

Mittelschwere Expedition mit teils großen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über kombiniertes Gelände und Firnflanken mit einer Neigung von 40°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Jümar- und Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum IV. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

5 Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen Sehr schwierig / Bis 70°

Schwere Expedition mit großen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über kombiniertes Gelände und Firnflanken mit einer Neigung von 50°, vereinzelt bis 70°, in vergletschertem Gelände. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich ab dem V. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

1. Technik für Hochtouren

Es gibt im Alpenraum mehrere gängige Bewertungssysteme für Hochtouren. Wir nehmen in unserem System Bezug auf die Skalen der Schweiz und Frankreich. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Sturm, Schnee, Eis, Spaltengelände, schlechte Sicht usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig!

1 Technik für Hochtouren Hochtourenkurse

Du bist Einsteiger und verfügst über keinerlei Erfahrung im Gehen mit Steigeisen. Vom Wandern bringst Du bereits erste Erfahrungen mit. Es handelt sich um Deinen ersten Kontakt mit der Thematik Hochtour. Normale Schindelfreiheit und Trittsicherheit sind die Grundvoraussetzung.

2 Technik für Hochtouren L = Leichte Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen, sowie der Spaltenbergung sind für eine Teilnahme nicht zwingend erforderlich, aber von Vorteil. Du bezeichnest Dich als Einsteiger und kannst auf Erfahrungen aus dem wander- und/oder Kletter-/Klettersteigbereich zurückblicken. Es handelt sich um Deine erste Hochtour bzw. Du warst nur wenige Male unterwegs. Kenntnisse in der Spaltenbergung sind nicht erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad UIAA. Gratbegehungen erfordern zum Teil erhöhte Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

3 Technik für Hochtouren WS = wenig schwierige Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen sind für eine Teilnahme absolut notwendig und können über den positiven Ausgang einer Bergtour entscheiden. Eine erste Hochtourenerfahrung von vorhergehenden Touren oder einem Hochtourenkurs sowie Kenntnisse in der Spaltenbergung sind erwünscht. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

4 Technik für Hochtouren ZS = ziemlich schwierige Hochtouren

Umfangreiche Hochtourenerfahrung - idealerweise an leichten und mittelschweren 3.000ern und evtl. auch 4.000ern - wird zwingend vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergung sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise im III. Grad, ganz selten im IV. Grad UIAA. Seilfreies Gehen im I. und II. Grad UIAA wird vorausgesetzt, in der Regel aber nicht eingefordert. Lange Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

5 Technik für Hochtouren S = schwierige Hochtouren

Umfangreiche Hochtourenerfahrung aus den Bereichen ZS und WS - idealerweise an schwierigen 4.000ern der Westalpen - wird zwingend vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergung werden erwartet, sind aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten der Route bewegen sich in höheren Graden UIAA und machen das teilweise Sichern über Standplatz notwendig. Kenntnisse in der Sicherungstechnik sind daher zwingend erforderlich. Seilfreies Gehen im I. und II. Grad UIAA wird vorausgesetzt, in der Regel aber nicht eingefordert. Sehr lange Gratbegehungen erfordern stundenlange hohe Konzentration in Kombination mit einem hohen Maß an Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Passagen im Fels mit Fixseilsicherung können auch selbstständig ohne Bergführer bewältigt werden.

1. Technik für Klettern

Es gibt im Alpenraum KEIN einheitliches Bewertungssystem für das Klettern. Am weitesten verbreitet in den Deutschen und Österreichischen Alpen ist die UIAA-Skala. Wir haben diese in 5 Bereiche unterteilt, in denen sich die jeweilige Bergtour oder der Kurs vom klettertechnischen Anspruch überwiegend einordnen lässt. Hier findest Du die Definition bei Wikipedia. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Nässe, Kälte, brüchiger Fels, Wind usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig!

1 Technik für Klettern I - II = leicht - wenig schwierig

Für dieses Gelände ist keine Kletterausrüstung notwendig. Einfachste Form der Felskletterei. Steileres Felsgelände mit teilweise kleinen Tritten, mit ausgesetzten Stellen ist auf jeden Fall zu rechnen. Die Begehung ist ohne Kletterausrüstung möglich. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und etwas Kraft und Ausdauer in Armen und Beinen sind erforderlich.

2 Technik für Klettern III = mittelschwer

Für dieses Gelände ist bereits Kletterausrüstung notwendig. Sehr leichte bis wenig schwierige Felskletterei. Steileres Felsgelände, kleine Tritte und ausgesetzte Passagen mit zum Teil senkrechten Stellen nehmen zu. Sportliche und erfahrene Bergsteiger meistern dieses Gelände ohne Seilsicherung. Normale Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist erforderlich. Kraft und Ausdauer in Armen und Beinen ist zwingend notwendig. Idealer Bereich für Kinder ohne Klettererfahrung im Kursbetrieb.

3 Technik für Klettern IV - V = anspruchsvoll

Der klassische Bereich für Kletter-Einsteiger. Felskletterei in durchweg steilem und ausgesetztem Felsgelände, das Kraft und Ausdauer in Armen und Beinen fordert. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich. Kenntnisse in der Sicherungstechnik sind nicht erforderlich. Teilnehmer mit Höhenangst spüren dies und kommen im oberen Bereich an ihre Grenzen bzw. überschreiten diese zum Teil. Idealer Bereich für sportliche Kinder mit ersten Kletterfahrungen. Lange hochalpine Routen in diesem Schwierigkeitsgrad za?hlen bereits zu den ganz großen alpinen Unternehmungen in den Alpen.

4 Technik für Klettern VI = schwierig

Der klassische Bereich für Fortgeschrittene im Klettern. Die klettertechnischen Anforderungen an Körper und Geist steigen und setzen solide Kenntnisse der Sicherungstechnik voraus. Kletterer ohne Vorerfahrung am Fels können hier an ihre Grenzen stoßen. Du kletterst bereits am Fels im Vorstieg bis zum unteren 6. Grad oder in der Kletterhalle im Vorstieg im 6ten Grad und hast keine Höhenprobleme. Die Kletterei erfordert u?berdurchschnittliches Ko?nnen und guten Trainingsstand.

5 Technik für Klettern VII - ... = extrem schwierig

Der Bereich für routinierte, starke Kletterer im Fels. Die klettertechnischen Anforderungen steigen weiter an. Führungen sind extrem anspruchsvoll!

1. Technik für Klettersteige

Es gibt KEIN allgemein anerkanntes Bewertungssystem für Klettersteige. In der Praxis werden zwei Bewertungen verwendet: die „Hüsler Skala" von wenig schwierig bis extrem schwierig und die „Schall Skala" von A bis F, wobei wir bei unseren Programmen auf die Stufe A verzichten und den extremen Bereich zusammenfassen. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Nässe, Schnee, Eis, Gewitter, Wind usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig!

1 Technik für Klettersteige B = Mäßig schwierig

Der mäßig schwierige Klettersteig ist der Übergang zwischen einem SCHWARZ markierten Bergwanderweg und einem Klettersteig. Es gibt felsdurchsetzte ausgesetzte Passagen, die versichert sind. Stellenweise sind Eisenstifte und kurze Leitern zu überwinden. Diese Passagen sind unter Umständen bereits senkrecht. Du bist Einsteiger und verfügst über keinerlei Erfahrung im Klettersteiggehen. Vom Wandern bringst Du bestenfalls erste Erfahrungen mit. Es handelt sich um Deinen ersten Kontakt mit der Thematik Klettersteig.

2 Technik für Klettersteige B/C = Mäßig schwierig - Schwierig

Zwischenbereich und vielfach auf Klettersteigen zu finden. Anstrengende Passagen wechseln mit einfacheren B-Passagen ab. Es kommen bereits an ausgesetzten Stellen Trittstifte, Leitern, und Brücken zum Einsatz. Passagen zum Erholen/Pausieren sind noch häufig zu finden. Du bezeichnest Dich als Klettersteig-Einsteiger und kannst auf Erfahrungen aus dem Wander- und/oder Kletterbereich zurückblicken. Du verfügst über keinerlei oder nur wenig Erfahrung im Klettersteiggehen. Es handelt sich um erste Klettersteigtouren. Du bist sportlich aktiv sowie trittsicher und schwindelfrei.

3 Technik für Klettersteige C = Schwierig

Größtenteils ist der Klettersteig schwierig, anstrengend und kräfteraubend. Der Klettersteig führt durch sehr steiles, oft senkrechtes Felsgelände. Längere und teils überhängende Leitern können vorkommen. Klammern und Stifte liegen oft weiter auseinander. Passagen zum Erholen/Pausieren sind nur noch selten zu finden. Du verfügst bereits über Kenntnisse im Klettersteiggehen und/oder hast verschiedene Klettersteigtouren im unteren Schwierigkeitsgrad unternommen. Als konditionsstarker Teilnehmer eines Klettersteigkurses unternimmst Du Touren dieses Erfahrungsgrades noch einmal mit einem Bergführer, bevor Du selbst los gehst. Du bist schwindelfrei und trittsicher.

4 Technik für Klettersteige C/D = Schwierig - Sehr Schwierig

Der Zwischenbereich C/D kommt sehr häufig auf Klettersteigen vor. Überwiegend führt der Klettersteig im schwierigen C Gelände mit wenigen Passagen zum Erholen/Pausieren. Viele Passagen sind sehr schwierig und mit D bewertet. Diese Abschnitte sind äußerst kraftraubend und anspruchsvoll. Die Begehung setzt bereits solide Erfahrung auf Klettersteigen voraus!

5 Technik für Klettersteige D/E/F = Sehr Schwierig - Extrem Schwierig

Extremer Klettersteig mit so gut wie keinen natürlichen Rastpunkten. Überhänge werden mit Leitern, Klammern und Seilen mit zum Teil weiten Abständen überwunden. Es ist sehr viel Armkraft nötig, um diese Passagen zu meistern. Ebenso ist gute Tritttechnik auf kleinen Tritten nötig. Fortgeschrittene Sicherungstechnik ist dringend zu empfehlen. Du verfügst über umfangreiche Erfahrung von schwierigen Begehungen an zum Teil sehr langen Klettersteigen. In überhängendem Gelände fühlst Du Dich wohl!

1. Technik für Schneeschuhtouren

Es gibt im Alpenraum KEIN einheitliches Bewertungssystem für Schneeschuhtouren. Wir orientieren uns an der SAC Schwierigkeitsskala für Schneeschuhtouren. Hier findest Du die Definition bei Wikipedia. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Sturm, Tiefschnee, Eis, schlechte Sicht, Lawinenlage usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig!

1 Technik für Schneeschuhtouren WT 1 = Leichte Schneeschuhwanderung bis 25°

Leichte Schneeschuhwanderung mit Auf-/Abstiegen mit einer Steilheit bis 25°. Bei einem Sturz im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Die Geländeform ist weich, hügelig und glatt. Der Weg führt durch bewaldetes, nicht lawinengefährdetes Gelände. In der näheren Umgebung sind keine Steilhänge vorhanden. Dieses Gelände ist für Einsteiger ohne jegliche Vorkenntnisse geeignet.

2 Technik für Schneeschuhtouren WT 2 = Schneeschuhwanderung bis 25°

Einfache Schneeschuhwanderung mit Auf-/Abstiegen mit einer Steilheit bis 25°. Bei einem Sturz im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Die Geländeform ist weich, hügelig und glatt. In der näheren Umgebung sind Steilhänge vorhanden. Aus diesem Grund wird bei entsprechender Lawinenlage bereits eine Lawinenausrüstung notwendig. Dieses Gelände ist für Einsteiger mit wenigen Vorkenntnissen immer noch problemlos geeignet.

3 Technik für Schneeschuhtouren WT 3 = Anspruchsvolle Schneeschuhwanderung bis 30°

Anspruchsvolle Schneeschuhwanderung mit Auf-/Abstiegen mit einer Steilheit bis 30°. Bei einem Sturz im Auf- und Abstieg besteht geringe Abrutschgefahr. Im Falle eines Sturzes ist der Auslaufweg kurz. Die Geländeform ist hügelig mit kurzen Steilpassagen. Eine Lawinenausrüstung ist obligatorisch. Dieses Gelände ist für sportliche Einsteiger mit erster Bergwandererfahrung geeignet. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind notwendig.

4 Technik für Schneeschuhtouren WT 4 = Schneeschuhtour bis 35°

Hochalpine Schneeschuhwanderung mit Auf-/Abstiegen mit einer Steilheit bis 35°. Bei einem Sturz im Auf- und Abstieg besteht Abrutschgefahr und aufgrund von Felsen Verletzungsgefahr. Die Geländeform ist alpin, kurze steilere Passagen oder Hangtraversen wechseln sich ab. Zum Teil ist das Gelände felsdurchsetzt oder kann über leichte und spaltenarme Gletscher führen. Eine Lawinenausrüstung ist obligatorisch. Touren dieser Art sind für Schneeschuhwanderer mit Erfahrung und sehr erfahrene Bergwanderer geeignet. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Lauftechnik sind notwendig. Zum Teil erfolgen Gipfelaufstiege mit Steigeisen.

5 Technik für Schneeschuhtouren WT 4 = Schneeschuhtour bis 40°

Hochalpine Schneeschuhwanderung mit Auf-/Abstiegen mit einer Steilheit bis 40°. Bei einem Sturz im Auf- und Abstieg besteht Absturzgefahr, sofern keine Sicherungsmaßnahmen unternommen werden. Die Geländeform ist hochalpin. Kurze steile bis anspruchsvolle Passagen, Hangtraversen, Felsstufen und/oder spaltenreiche Gletscher müssen passiert werden. Touren dieser Art sind für Schneeschuhwanderer mit Hochtourenerfahrung geeignet. Steigeisen kommen in Aufstiegen zum Gipfel regelmäßig zur Anwendung. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine sehr gute Lauftechnik sind unbedingt notwendig.

1. Technik für Ski & Snowboard

Es gibt im Alpenraum KEIN einheitliches Bewertungssystem für Freeriden und Splitboarden. Wir orientieren uns an der SAC Schwierigkeitsskala für Skitouren und passen diese für die spezifischen Anforderungen von Snowboard und Splitboard an. Hier findest Du die Definition bei Wikipedia. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Sturm, Schnee, Eis, schlechte Sicht, Lawinenlage usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig, gerade beim Abfahren!

1 Technik für Ski & Snowboard Guter Pistenskifahrer mit mäßiger Tiefschneetechnik

Du beherrschst das flüssige Fahren auf roten & schwarzen Pisten im sicheren Paralellschwung auch bei wechselnden Schneebedingungen. Bei Abfahrten im freien Gelände hast Du jedoch selbst bei guten Bedingungen Schwierigkeiten mit der flüssigen Aneinanderreihung von Schwüngen.

2 Technik für Ski & Snowboard Sportlicher Pistenskifahrer mit mäßiger bis passabler Tiefschneetechnik

Du beherrschst das sichere und flüssige Fahren auf schwarzen Pisten im sicheren Paralellschwung, auch bei wechselnden Schneebedingungen und verfügst über erste Fertigkeiten beim Fahren im Tiefschnee. Idealerweise hast Du bereits einen Tiefschneekurs absolviert oder warst schon öfter im freien Gelände unterwegs. Bei Abfahrten im freien Gelände kannst Du einzelne Schwünge in der Regel flüssig aneinanderreihen, hast Du jedoch Schwierigkeiten bei der Befahrung längerer Abschnitte.

3 Technik für Ski & Snowboard Routinierter Skifahrer mit guter Tiefschneetechnik

Du bezeichnest Dich als sehr guten und routinierten Skifahrer, welcher im Paralellschwung, auch bei wechselnden Schneearten, sportlich und flüssig im freien Gelände fährt. Beim Befahren von Hängen im freien Gelände, steigst Du gerne auch einmal etwas auf um steilere Abschnitte zu erschließen.

4 Technik für Ski & Snowboard Skifahrer mit sehr guter Tiefschneetechnik

Du bezeichnest Dich als sehr guten und erfahrenen Skifahrer, welcher bei wechselnden Schneearten sehr sportlich und flüssig im freien Gelände fährt. Du bevorzugst steile und technisch anspruchsvolle Abfahrten mit mehr als 40° Steilheit.

5 Technik für Ski & Snowboard Skifahrer mit hervorragender Tiefschneetechnik

Du beherrscht nicht nur wechselnde Schneearten hervorragend sondern fühlst dich besonders in steilem Gelände mit deutlich mehr als 40° daheim. Technisch sehr anspruchsvolle und enge Geländeformen beherrscht du sicher.

1. Technik für Skitouren

Es gibt im Alpenraum KEIN einheitliches Bewertungssystem für Skitouren. Wir verwenden die SAC Schwierigkeitsskala für Skitouren. Hier findest Du die Definition bei Wikipedia. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Sturm, Schnee, Eis, schlechte Sicht, Lawinenlage usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig, gerade beim Abfahren!

1 Technik für Skitouren Technik: L = leicht bis 30°

Leichte Skitouren mit Aufstiegen/Abfahrten mit einer Steilheit bis 30°. Bei einem Sturz im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Die Geländeform ist weich, hügelig und glatt. In der Abfahrt sowie im Aufstieg gibt es keine Engpässe. Der Aufstieg ist mit Bogentreten OHNE Spitzkehren möglich. Die Skitouren oder Skitourenkurse sind als leicht zu bezeichnen und für Einsteiger mit solidem Fahrkönnen auf schwarzen Pisten geeignet. Du bezeichnest Dich als sehr guten Pistenskifahrer, der bereits den einen oder anderen Abstecher in den Tiefschnee unternommen hat.

2 Technik für Skitouren Technik: WS - = leicht - wenig schwierig 30°

Leichte - Wenig schwierige Skitouren mit Aufstiege/Abfahrten mit einer Steilheit von überwiegend 30°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Die Geländeform ist weich, hügelig und glatt. In der Abfahrt sowie im Aufstieg gibt es wenige Engpässe. Der Aufstieg ist vorwiegend mit Bogentreten und mit wenigen Spitzkehren möglich. Die Skitouren sind mit dem Begriff klassische Modetouren zu bezeichnen. Erfahrung im Tiefschneefahren und der Parallelschwung bei wechselnden Schneearten ist Voraussetzung für die Skitour/den Kurs.

3 Technik für Skitouren Technik: WS = wenig schwierig bis 35°

Wenig schwierige Skitouren mit einer Steilheit bis 35°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Es können jedoch kürzere Rutschwege entstehen, die sanft auslaufen. Die Geländeform ist überwiegend offen mit kurzen Steilstufen und Engpässen. Für den Aufstieg sind teilweise Spitzkehren und Harscheisen nötig. In vergletscherten Gebieten können Steigeisen für Gipfelanstiege nötig sein. Du fährst in der Abfahrt mit solidem Parallelschwung bei allen Schneearten. Insgesamt bezeichnest Du Dich als guten Skifahrer im freien Gelände.

4 Technik für Skitouren Technik: ZS = ziemlich schwierig bis 40°

Ziemlich schwierige Skitouren mit einer Steilheit bis 40°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg sind längere Rutschwege möglich, die jedoch noch abgebremst oder mittels Seilsicherung verhindert werden können. Kurze Steilstufen ohne Ausweichmöglichkeiten erfordern in mäßig steilem Gelände gute Reaktion. In der Abfahrt gibt es kurze und steile Engpässe. Für den Aufstieg sind SICHERE Spitzkehren nötig. Aufstiege über Steilstellen werden häufig mit Steigeisen und Pickel begangen. Du bezeichnest Dich als sehr guten Skifahrer bei allen Schneebeschaffenheiten.

5 Technik für Skitouren Technik: S = schwierig ab 40°

Schwierige Skitouren mit einer Steilheit ab 40°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg sind längere Rutschwege möglich, die in Steilstufen abbrechen. Eine Seilsicherung ist hier teilweise notwendig. Steilhänge bergen viele Hindernisse und erfordern eine ausgereifte und sichere Fahrtechnik. Engpässe sind lang und steil. Kurzschwingen ist für Könner noch möglich. Für den Aufstieg sind SICHERE Spitzkehren nötig. Aufstiege über Steilstellen werden häufig mit Steigeisen und Pickel begangen. Du bezeichnest Dich als hervorragenden Skifahrer bei allen Schneebeschaffenheiten.

1. Technik für Trekking & Wanderreisen

Es gibt KEIN einheitliches internationales Bewertungssystem für Trekking- und Wanderreisen. Wir bewerten unsere Trekkingtouren anhand der technischen Schwierigkeit des Geländes, der täglichen Gehzeiten, der maximalen Höhe sowie der Abgeschiedenheit und Infrastruktur vor Ort. Es versteht sich von selbst, dass bei extremeren Bedingungen (Höhe, Hitze, Kälte, Monsun, schlechte Wegverhältnisse usw.) auch eine höhere Schwierigkeit zustande kommt. Ein Puffer ist in der Selbsteinschätzung unbedingt nötig, besonders bei mehrtägigen Touren in abgelegenen Regionen!

1 Technik für Trekking & Wanderreisen Einfache Trekkingwege

Einfaches Trekking auf markierten oder zweifelsfrei erkennbaren, oft breiten Wegen im subalpinen Gelände (vergleichbar mit blau oder T1 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Die Wege sind, wenn überhaupt, nur kurz steil, bleiben aber technisch leicht und gut begehbar, ausgesetzte Stellen kommen nicht vor. Der Einsatz der Hände ist nicht erforderlich. Geeignet für Wandernde mit normaler Trittsicherheit.

2 Technik für Trekking & Wanderreisen Einfache und mittelschwere Trekkingwege

Trekking auf einer Kombination aus einfachen und mittelschweren Wegen (vergleichbar mit blau und rot oder T1 bis T2 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Die Wege sind teils steiler, schmaler und können kurze ausgesetzte Passagen oder Übergänge enthalten. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich, Schwindelfreiheit auch beim Begehen von Hängebrücken.

3 Technik für Trekking & Wanderreisen Mittelschwere Trekkingwege

Trekking auf mittelschweren Wegen (vergleichbar rot oder T2 -T3 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steiler, schmaler oder stellenweise ausgesetzt und an gefährdeten Stellen manchmal mit Seilen oder Geländern gesichert. Im Gipfelbereich, Gratabschnitten oder sonstigen einzelnen Stellen kann der Einsatz der Hände hilfreich sein. Erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch bei der Begehung schmaler oder schwankender (Hänge-)brücken.

4 Technik für Trekking & Wanderreisen Mittelschwere und schwere Trekkingwege

Anspruchsvolles Trekking auf mittelschweren bis schweren Wegen (vergleichbar rot und schwarz oder T3 -T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steil, teils weglos oder ausgesetzt und führen über Felsstufen mit kurzen Kletterpassagen. Seile und Geländer bieten nur selten zusätzliche Sicherheit. Der Einsatz der Hände ist erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung. Der Gebrauch von Steigeisen und Pickel kann erforderlich sein, entsprechende Kenntnisse sind hilfreich. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum I. Grad nach UIAA können vorkommen.

5 Technik für Trekking & Wanderreisen Schwere Trekkingwege

Schweres Trekking auf steilen, teils weglosen Pfaden (vergleichbar schwarz oder T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege führen auch entlang ausgesetzter Böschungen oberhalb von Flüssen und Bächen und Flanken, oft ohne Seilsicherung. Nur für sehr erfahrene Berggwanderer mit ausgeprägter Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpiner Erfahrung geeignet. Bei Gipfelanstiegen sind der Gebrauch von Steigeisen und Pickel und entstprechende (Hochtouren-)Erfahrung notwendig. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum II. Grad nach UIAA können vorkommen.

2. Kondition für alle Bergsport-Disziplinen

Die Anforderung an Deine Kondition trägt maßgeblich zu einem kalkulierbaren und reibungslosen Tourenverlauf bei. Beachte bitte bei der Einschätzung erschwerende Faktoren wie Höhe, schwerer Rucksack, schlechtes Wetter und Trittverhältnisse. Schätze Deine Kondition ehrlich und realistisch ein und bereite Dich gewissenhaft auf die bevorstehende Tour vor. Die angegebenen Werte sollen Dir als Richtlinie dabei helfen die richtige Bergtour zu wählen. Die angegebene Gehzeit ist inkl. kurzen Trinkpausen. Größere Pausen sind hier nicht berücksichtigt und kommen zur Zeit noch hinzu.

1 Kondition Geringe Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 400 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 3 Stunden.

2 Kondition Mäßige Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 400 - 800 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 5 Stunden.

3 Kondition Gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 800 - 1.200 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 7 - 8 Stunden.

4 Kondition Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

5 Kondition Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

3. Die Gesamtschwierigkeit

Die Gesamtschwierigkeit errechnet einen Wert, der die Reise ins Verhältnis zu den weiteren angebotenen Reisen in der jeweiligen alpinen Sportart setzt. Dieser Wert errechnet sich aus der Einstufung in den Bereichen: Kondition, Technik, Alpine Erfahrung und Herausforderung/Risiko am Berg. Zusätzlich korrigieren unsere Bergführer den Wert aufgrund ihrer Erfahrung ggf. nach oben und unten. Diese persönliche Note ist für uns sehr wichtig, da nicht alles rechnerisch und faktisch einbezogen werden kann!

Schwierigkeit

leicht mittel schwer

4. Deine Alpine Erfahrung

Die Einteilung der Alpinen Erfahrung überträgt die erworbenen Erfahrungen und Kenntnisse auf unser gesamtes Programm. So kannst Du einschätzen, welche Disziplin welche Alpine Erfahrung voraussetzt, und wo die Disziplin im gesamten Bergsportprogramm einzuordnen ist. Es gibt hier natürlich keine KLARE Abgrenzung, sondern lediglich fließende Übergänge. Die Alpine Erfahrung wird im Laufe Deiner Bergsteiger-Laufbahn ansteigen und Deine Fähigkeiten und Sinne werden im alpinen Gelände zunehmend geschärft und geschult.

1 Geringe Alpine Erfahrung

Du hast keine Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Mögliche alpine Gefahren am Berg kannst Du noch nicht beurteilen.

Sommer: Einfache - Mittlere Wanderungen Technik 1 - 3 | Schnupperklettern/Hallenklettern | Kletterkurs Fels Blautal GS 1 | Mountainbiketouren und Kurse

Winter: Einfache Schneeschuhtouren GS 1 - 2 | Tiefschneekurse | Schnupperkurse Eisklettern | Leichtes Freeride GS bis 2.0

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Sommer: Anspruchsvolle Wanderungen Technik 4 - 5 | Einfaches Felsklettern GS 2 | Einfaches Trekking GS 1 - 3 | Mittlere Klettersteige GS 1 - 3 | Einfache Hochtouren GS 1 - 2

Winter: Schneeschuhtouren GS 2 - 3 | Skitourenkurse | Einfache Skitouren GS 1 - 2.7 | Mittleres Freeride / Tiefschneefahren GS 2 - 3.0

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Sommer: Klettern GS 3 | Anspruchsvolles Trekking GS 3 - 4 | Schwierige Klettersteige GS 3 - 5 | Mittlere Hochtouren GS 3 | Leichte Expeditionen GS 1 - 2 | Aufbaukurs Gletscher | Bergsteigen GS 3

Winter: Anspruchsvolle Schneeschuhtouren GS 3 - 4 | Eiskletterkurs Basic | Skitouren GS 2.8 - 3.2 | Mittleres Freeride GS 3 - 4 | Einfaches Eisklettern GS 2 - 3

4 Erhebliche Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.

Sommer: Anspruchsvolles Felsklettern/Alpinklettern GS 4 | Schweres Trekking GS 5 | Anspruchsvolle Hochtouren GS 4 | Mittlere Expeditionen GS 3 - 4 | Bergsteigen GS 4

Winter: Eiskletterkurs Vorstieg/Mehrseillängen | Anspruchsvolle Skitouren / Hochtouren GS 3.3 - 4.2 | Anspruchsvolles Freeride GS 4 - 5 | Eisklettern GS 3 - 4 | Anspruchsvolle Schneeschuhtouren GS 5

5 Sehr hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über umfangreiche Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.

Sommer: Sehr schwieriges Felsklettern/Alpinklettern GS 5 | Sehr schwierige Hochtouren GS 5 | Schwierige Expeditionen GS 5 | | Bergsteigen GS 5

Winter: Sehr schwierige Skitouren/Hochtouren GS 4.3 - 5 | Sehr schwieriges Freeride GS 5 | Sehr schwieriges Eisklettern GS 4 - 5

5. Ernsthaftigkeit / Risiko am Berg

Der Begriff Ernsthaftigkeit / Risiko beschreibt die objektiven (von der Natur ausgehenden) & subjektiven (vom Faktor Mensch ausgehenden) Gefahren bei einer Unternehmung und ist als Warnhinweis zu verstehen. Als Spezialreiseveranstalter sehen wir uns in der Pflicht, auf mögliche Gefahren und Risiken unserer Unternehmungen, insbesondere bei alpinistischem Hintergrund, hinzuweisen. 

Die Ernsthaftigkeit setzt sich aus drei Faktoren zusammen:

1. Wie ernsthaft/ riskant ist die Tour in Bezug auf die von der Natur zu erwartenden Gefahren?

2. Wie ernsthaft/ riskant ist die Tour in Bezug auf die vom Faktor Mensch zu erwartenden Gefahren?

3. Welche Folgen sind bei ungünstigen Bedingungen zu erwarten?

Je ernsthafter die Touren mit Blick auf die Gefahren zu nehmen sind, desto wichtiger ist eine ernsthafte (aufrichtige, ehrliche) Selbsteinschätzung des Teilnehmers, ob er die zu erwartenden Gefahren und Risiken in Kauf nehmen will. Unser Bergführer wird zwar im Rahmen seines Risikomanagements alles tun, um die zu erwartenden Gefahren und Risiken möglichst gering zu halten, aber weder kann unser Bergführer am Berg absolute Sicherheit garantieren, noch kann unser Bergführer, vor allem in sehr anspruchsvollen Situationen das für Deine sichere Bewältigung von Risikosituationen nötige Eigenkönnen ersetzen!

1 Ernsthaftigkeit Gering / Einfache alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, beeinflusst werden. Vereinzelte Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit geringem Aufwand möglich.

2 Ernsthaftigkeit Mäßig / Mittlere alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.

3 Ernsthaftigkeit Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

4 Ernsthaftigkeit Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

5 Ernsthaftigkeit Sehr Groß / Sehr herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend sehr große objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen die Gefahren großer Höhe, extremer Temperaturen, schlechte bis sehr schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an den meisten Stellen nicht möglich, oder nur mit extrem großem Aufwand und zeitlichem Verzug zu realisieren.