Panorama des Monte-Rosa-Massivs von Zermatt — viele Viertausender-Gipfel in einer Kette

Leichte 4.000er sammeln

Die einfachsten Viertausender mit Bergführer – vom ersten Gipfel bis zur Sammelwoche.

Das Breithorn an einem Tag, das Allalinhorn als zweiten Gipfel — und dann Woche für Woche mehr. Wir führen Dich sicher auf Deine ersten Viertausender, und auf so viele, wie Du sammeln willst.

Ideal für den ersten 4.000er

Zugängliche Firn-Viertausender ohne technische Kletterei — Dein Einstieg in die Höhe.

4.000er sammeln

Vom einzelnen Gipfel bis zur Sammelwoche mit mehreren Viertausendern am Stück.

Sichere Durchführung

Hohe Durchführungsquote — auf Deinen Termin ist Verlass.

Erfahrene Bergführer

Ortskundige, geprüfte Bergführer führen Dich sicher über Firn und Gletscher.

Dein erster Viertausender

Der leichteste 4.000er der Alpen ist das Breithorn (4.164 m) — ein breiter Firnrücken über Zermatt, ohne Kletterei, an einem einzigen Tag machbar. Fast ebenso zugänglich ist das Allalinhorn (4.027 m) über Saas Fee. Diese beiden Einzelgipfel sind der ehrliche Einstieg — und wer gleich mehrere Viertausender will, steigt mit einer leichten Sammelwoche ein.

Was einen Viertausender leicht macht — und was nicht

Ein Viertausender, und trotzdem machbar: Leichte 4.000er sind die zugänglichsten der hohen Alpengipfel — technisch einfach, kurze Stellen höchstens im II. Grad, meist ein Firnhang statt einer Wand.

Leicht heißt technisch einfach — auf der SAC-Hochtouren-Skala L bis WS (leicht bis wenig schwierig) — nicht harmlos: Es bleiben echte Gletschertouren mit Höhe, verborgenen Spalten und Wetter, das umschlägt.

Und leicht ist nicht wörtlich zu nehmen, sondern leicht unter den Viertausendern. Durch den Gletscherrückgang und schneearme Winter erhöhen sich die Schwierigkeiten vieler Normalwege — mehr offene Spalten, blankes Eis und brüchiger Fels, wo früher fester Firn lag. Die aktuelle Einschätzung der Verhältnisse gehört deshalb in die Hand des Bergführers.

Und genau das macht sie so besonders. Wen der erste Gipfel packt, den lässt er selten wieder los — aus einem Viertausender werden drei, aus dem Wochenende eine Woche, bis Du die leichten Viertausender der Alpen Stück für Stück gesammelt hast.

Bergsteiger auf einem Viertausender-Gipfelgrat im Wallis — 4.000er sammeln mit Bergführer
Was Du für einen leichten 4.000er brauchst

Technisch einfach heißt nicht voraussetzungslos — etwas Hochtouren-Erfahrung hilft. Klar getrennt: das bringst Du selbst mit, das übernimmt Dein Bergführer.

Kondition & Höhenmeter: 800 bis 1.200 Höhenmeter im Aufstieg, oft an mehreren Tagen — das gehst Du selbst, mit solider Grundkondition.

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit & Steigeisen: Deine Steigeisen selbst anlegen und Dich sicher damit auf Firn und Fels bewegen solltest Du können — trittsicher und schwindelfrei.

Akklimatisation: für 4.000 bis 4.200 m brauchst Du keine lange Vorakklimatisation; die geführten Wochen bauen die Anpassung ein und beugen der Höhenkrankheit vor.

Ausrüstung: Steigeisen, Pickel, Klettergurt und warme Bergkleidung bringst Du mit (oder leihst sie); Seil und Sicherungsmaterial stellt Dein Bergführer.

Seiltechnik & Spaltenbergung: Die Führung in der Seilschaft, die Sicherung und im Ernstfall die Spaltenbergung übernimmt Dein Bergführer. Wie eine Spaltenbergung abläuft und wie Du Dich am Gletscher in der Seilschaft bewegst, solltest Du im Grundsatz aber kennen — bei null lernst Du es in einem Hochtouren- und Gletscherkurs.

Die leichten 4.000er im Überblick

Die zugänglichsten Viertausender der Alpen — fast alle im Wallis und im Monte-Rosa-Massiv:

Breithorn (4.164 m) — der leichteste, über Zermatt

Allalinhorn (4.027 m) — kurze Firntour über Saas Fee

Castor (4.223 m) — Firngipfel der Spaghettirunde

Ludwigshöhe (4.342 m) — im Monte-Rosa-Massiv

Parrotspitze (4.432 m) — im Monte-Rosa-Massiv

Signalkuppe (4.554 m) — mit der Capanna Margherita, der höchsten Hütte der Alpen

Zumsteinspitze (4.563 m) — neben der Dufourspitze

4.000er sammeln: eine Stufe größer

Wenn Firn und Steigeisen vertraut sind, beginnt das eigentliche Sammeln. Auf einer Hochtouren-Woche reihst Du Gipfel an Gipfel: der Mönch (4.107 m) über den Südgrat, die Viertausender-Parade rund um Saas Fee oder gleich zehn 4.000er am Stück auf der Spaghettirunde. Jeder Tag ein neuer Gipfel, jede Nacht eine andere Hütte — so wächst Deine Viertausender-Liste am schnellsten — Bergsteigen in seiner schönsten Form.

Weiterführende Hochtouren, Kurse & Gipfel

Willst Du erst einen einzelnen Gipfel statt einer ganzen Woche, führen Breithorn und Allalinhorn bei den einfachen Hochtouren. Fehlt Dir die Steigeisen- und Seiltechnik noch, lernst Du sie im Hochtouren- und Gletscherkurs – und wenn Du eine Stufe höher willst, warten die anspruchsvollen Grate und Gipfel.

Häufige Fragen zu leichten 4.000ern

Bevor Du Dich entscheidest, tauchen oft dieselben Fragen auf: Welcher ist wirklich der leichteste, wie viele gibt es überhaupt, und brauchst Du einen Bergführer? Hier die ehrlichen Antworten aus der Praxis.

Welcher ist der leichteste 4.000er der Alpen?

Der leichteste ist das Breithorn mit 4.164 m, über den Normalweg vom Klein Matterhorn. Technisch einfach heißt hier aber nicht harmlos: Es bleibt eine Gletschertour mit Spalten und Wetter, das umschlägt. Die Seiltechnik nimmt Dir der Bergführer ab, trittsicher und schwindelfrei musst Du selbst sein.

Wie viele 4.000er gibt es in den Alpen?

Die offizielle UIAA-Liste zählt 82 Viertausender als Hauptgipfel. Mit den 46 Nebengipfeln kommt man auf 128. Ein guter Teil davon ist für Dich mit Bergführer erreichbar — die leichtesten sind echte, aber technisch einfache Gletschertouren.

Wie viele 4.000er gibt es im Wallis?

Im Wallis liegen rund 41 der 82 Alpen-Viertausender — mit Überschneidungen zur italienischen Grenze, denn viele stehen genau auf dem Grenzkamm. Insgesamt tragen die Walliser Alpen 48 der Gipfel, wenn man die Schweizer Seite ganz fasst. Das Monte-Rosa-Massiv rund um Saas Fee und Zermatt ist das dichteste Sammelgebiet für den Einstieg.

Gibt es 4.000er ohne Gletscher?

Praktisch nicht — wirklich gletscherfreie 4.000er gibt es in den Alpen kaum. Auch die leichtesten Viertausender sind Gletschertouren, mit Spalten unter der Schneeauflage. „Leicht" bezieht sich auf die Technik, nicht auf gefahrlos: Der Gletscher bleibt, die Einschätzung der Verhältnisse übernimmt der Bergführer.

Braucht man für einen leichten 4.000er einen Bergführer?

Eine erfahrene Seilschaft oder einen Bergführer solltest Du haben — das sind Gletschertouren mit Spaltengefahr, allein oder unerfahren gehören sie nicht begangen.

Der Bergführer bringt vor allem eins mit: Er kennt die Verhältnisse der Saison. Und weil sich Gletscher und Schneelage von Jahr zu Jahr stark verändern, ist das ein enorm wichtiger Faktor — er schätzt Gelände und Spalten ein und führt die Seilschaft. Absolute Sicherheit gibt es am Berg nie, aber genau dafür ist eine kundige Seilschaft da.

Muss man für einen leichten 4.000er akklimatisiert sein?

Eine lange Vorakklimatisation brauchst Du für die leichten 4.000er nicht — sie liegen bei rund 4.000 bis 4.200 m, das Breithorn etwa bei 4.164 m. Die Höhe ist spürbar, aber die geführten Touren und Kurse sind darauf ausgelegt und bauen die nötige Anpassung im Verlauf mit ein. Ehrlich einschätzen solltest Du trotzdem, wie Dein Körper auf Höhe reagiert.

Wann ist die beste Zeit für leichte 4.000er?

Die Hauptsaison ist der Hochsommer, etwa Juni bis September. Dann sind die Firnhänge weitgehend schneefrei und die Verhältnisse meist stabil. Fixe Termine gibt es dennoch nicht in Stein gemeißelt — das Wetter entscheidet am Ende mit, und wir passen uns an, was wir vorfinden.

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