Die Ausbildung schließt mit dem international anerkannten IVBV-Standard ab.
Fels, Eis, Ski, Hochtour und Expedition – der alpine Zehnkämpfer.
Der Arbeitsplatz liegt am Gipfel, in den schönsten Bergen der Welt.
Leidenschaft, Verantwortung und Freiheit vereint in einem Beruf.
Auch in Bergsportindustrie, Handel, Vereinen und Organisationen gesucht.
Die Nachfrage nach geführten Bergtouren steigt seit Jahren – und damit nach gut ausgebildetem Nachwuchs. Der Weg zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer ist eine mehrjährige alpine Herausforderung mit hohen Anforderungen. Die Ausbildung kannst Du unabhängig von der Staatsangehörigkeit in Deutschland, Österreich oder der Schweiz absolvieren – die Ausbildungsstrukturen unterscheiden sich, ein Vergleich lohnt sich. Als anerkannter Lehrherr und Praktikumspartner in allen drei Ländern begleiten wir Dich dabei.
In vier Stufen zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer:
Wir starten zusammen! Damit wir Dich gezielt beraten können, brauchen wir ein paar Infos zu Deiner alpinen Erfahrung. Lass Dich nicht davon abhalten, wenn Du noch wenig Vorerfahrung hast – wir nehmen Dein Interesse ernst und melden uns telefonisch bei Dir. Melde Dich einfach am Bergführer-Nachwuchsprogramm an.
Die Ausbildung zum staatl. gepr. Berg- und Skiführer ist international geregelt. Sie kann unabhängig von der Herkunft in allen Alpenländern absolviert werden. Alle Landesverbände sind Mitglied in der internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (IVBV/UIAGM) – mit Bestehen der staatlichen Prüfung erwirbst Du also überall die gleiche Qualifikation.
Informiere Dich zum Thema „Bergführer werden & Bergführer sein" auf unterschiedliche Weise. Auf unseren Infotreffen und Informationsveranstaltungen zeigen wir Dir den Weg zum staatl. gepr. Berg- und Skiführer auf – wie Du Dich am besten vorbereitest, welche Möglichkeiten der Beruf bietet und welche Maßnahmen Dich zum Ziel bringen. Wir stehen persönlich als Bergführer und Geschäftsführer für individuelle Gespräche zur Verfügung und beraten Dich gezielt – egal ob Du das erste Mal von diesem Beruf hörst, ob Du die Eignungsfeststellung schon bestanden hast oder in welchem Land Du die Ausbildung machen möchtest.
Zuständig für alle Fragen rund um Ausbildung, Anmeldung und Zulassung sind die nationalen Berufsverbände:
Verband Deutscher Berg- und Skiführer e.V. – Gewerbepark 13, 83670 Bad Heilbrunn · +49 8046 1886110 · info@vdbs.de · VDBS-Webseite
Schweizer Bergführerverband (SBV) – Monbijoustrasse 61, Postfach, 3000 Bern 14 · +41 31 370 18 78 · ausbildung@sbv-asgm.ch · SBV-Webseite
Verband der Österreichischen Berg- und Skiführer (VÖBS) – Grabenweg 68/3.OG/13, 6020 Innsbruck · +43 677 62803100 · office@bergfuehrer.at · VÖBS-Webseite
Wir unterstützen und begleiten Dich in allen Stufen auf Deinem Weg zum staatl. gepr. Berg- und Skiführer! Informiere Dich als Berufsinteressent, sammle nach der Eignungsfeststellungsprüfung Erfahrung als Kandidat und erweitere Deine Kenntnisse bei uns durch ein abwechslungsreiches Praktikum – während der Ausbildung durch den Verband Deutscher Berg- und Skiführer. Warum uns Nachwuchsförderung am Herzen liegt und welche Angebote – von der Community bis zur Vorfinanzierung – dahinterstehen, liest Du unter Wie wir Nachwuchs fördern.
Mit den Eignungstests im Sommer und Winter. Je nach Land unterscheiden sich Ablauf, Dauer und Kosten.
Die Vorbereitung auf die Eignungstests erfordert den überdurchschnittlich versierten Allround-Alpinisten. Dieses Training dauert Jahre. Die eigentliche Ausbildung ist dann nach Aufnahme in 3 Jahren möglich.
Das hängt vom Land ab. In Deutschland verteuert sich die Ausbildung nach einer drastischen Preiserhöhung des VDBS um mehr als 90 %. Ab 2026 werden inklusive der freiwilligen Vorbereitungslehrgänge 25.660 Euro fällig. Hinzu kommen Nebenkosten für Anreise, Übernachtung und Ausrüstung. Insgesamt solltest Du also mit mindestens 32.000 Euro kalkulieren. Die reinen Ausbildungskosten liegen in Österreich mit rund 15.000 Euro deutlich günstiger als in Deutschland. In Südtirol übernimmt bei einem ständigen Wohnsitz das Land die Kosten der Ausbildung. In der vermeintlich teuren Schweiz bekommst Du rund die Hälfte der Kosten ebenfalls vom Staat erstattet, wenn Du einen ständigen Wohnsitz nachweisen kannst. Es lohnt sich also, die Ausbildungsgänge in den benachbarten Ländern genauer zu betrachten. Im Rahmen des Pflichtpraktikums bei Alpine Welten kannst Du Dir bereits einen ersten Teil der Kosten gegenfinanzieren. Alpine Welten Die Bergführer finanziert die Ausbildung bei Bedarf auch vor – völlig unabhängig davon, für welches Land Du Dich entscheidest. (Stand: Okt. 2025)
Das geht mehreren so. Melde Dich bei uns, wir vernetzen Dich mit anderen, die ebenfalls an der Bergführerausbildung interessiert sind oder schon drinstecken.
Ein Bergführer, der für eine Bergschule arbeitet, verdient pro Tag je nach Einsatzort und Schwierigkeit der Tour zwischen 270 und 480 Euro. Am Matterhorn beispielsweise 800 € (Stand 2019). Das Jahreseinkommen eines Profibergführers beginnt ab ca. 35.000 € und hängt davon ab, ob man den Beruf in Teilzeit, Vollzeit, im Wesentlichen für eine Bergschule oder als selbstständiger Bergreiseveranstalter mit eigenem Programm ausübt.
Bergführer sind durch ihre Qualifikation und ihre Fachkenntnisse aus dem Bergsport nicht nur im touristischen Bereich, sondern auch in der Bergsportindustrie und bei Organisationen gefragt und gesucht. Somit ergeben sich vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in Teil- und Vollzeitmodellen wie auch im freiberuflichen Bereich: klassische Tätigkeit als freiberufliche/r Bergführer/in in der Führung von Gästen; Expeditions- und Trekkingleiter/in auf Fernreisen; im Marketing, Sportmanagement oder Betriebswirtschaftsbereich in Unternehmen; im Rettungsbereich; in Vereinen und Tourismusorganisationen; und vieles mehr.
Ja, das ist möglich.