Was ist eine einfache Hochtour?
Eine einfache Hochtour führt Dich über Firn und Gletscher auf einen Gipfel, ohne dass Du klettern können musst. Du gehst mit Steigeisen und Pickel, angeseilt in der Seilschaft des Bergführers. Typische Ziele sind leichte Viertausender wie das Breithorn oder Firngipfel wie der Großvenediger.
Einfach heißt hier einsteigerfreundlich, nicht anstrengungsfrei und schon gar nicht ungefährlich. Es bleibt Bewegung im hochalpinen Gelände, mit Gletscherspalten unter der Schneeauflage und Wetter, das umschlägt. Reine Wandererfahrung reicht dafür nicht. Der Bergführer schätzt die Verhältnisse jeden Tag neu ein, sichert und entscheidet — eine Gipfelgarantie gibt es nicht, und manchmal heißt der ehrlichste Entschluss Umkehr.
Die Spanne ist breit: von den zugänglichsten Firngipfeln und einem Gletschertrekking ganz ohne Gipfelzwang bis zu den großen Klassikern und mehrtägigen Hochtourenwochen, auf denen Du mehrere Gipfel aneinanderreihst.
Was Du mitbringen solltest
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im weglosen Gelände
Kondition für 6–8 Stunden Gehzeit mit Höhenmetern
keine Kletter-Erfahrung nötig — sicheres Gehen mit Steigeisen bringst Du mit oder lernst es im Kurs
Jede Tour hat ihre eigene Route, Höhenmeter und beste Jahreszeit — vom kurzen Gipfeltag bis zum mehrtägigen Gletschertrekking. Welches Erlebnis zu Dir passt, findest Du in der Liste oben oder klärst Du kurz mit uns.