Panorama eines glazialen Hochtals mit ausgedehntem Talgletscher und Mittelmoränen in den Ostalpen

Gletscherwandern

Wanderungen und Trekkings über mächtige Gletscher

Überquere mit unseren Bergführern die Alpengletscher und erlebe hautnah die letzten Zeugen vergangener Eiszeiten. Mach Dir ein Bild vom Klimaarchiv der Alpen und genieße das Panorama prächtiger Viertausender.

Keine Spaltenbergung nötig

Seil, Sicherung und Routenwahl übernimmt Dein Bergführer — Du kannst aufs Eis, ohne vorher einen Kurs zu besuchen.

Jetzt buchen, später zahlen

Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.

Leihausrüstung inklusive

Die technische Gletscherausrüstung ist bei unseren Gletschertrekkings im Preis enthalten.

Hütte statt Hotel

Unterwegs schläfst Du dort, wo die Touren zuhause sind: auf Berghütten mitten im Hochgebirge.

Finde Deinen Einstieg

Zwei geführte Gletscherwanderungen, dazu Hochtouren über die großen Gletscher — und die Wege, die danach kommen. Wähle den Einstieg, der zu Dir passt.

Gletschertrekkings zu den letzten Zeugen vergangener Eiszeiten?

Mit unseren Gletscherwanderungen eröffnen wir Einsteigern und ambitionierten Wanderern die Welt der großen Alpengletscher. Auf geführten Gletschertrekkings führen Dich unsere Bergführer über das scheinbar ‚ewige Eis'. Übernachtet wird auf urigen Berghütten mit zünftiger Verpflegung. In kleinen Gruppen überqueren wir Gletscherregionen auf leichten und mittelschweren Routen und widmen uns der Natur mit allen ihren Eindrücken. Technische Kenntnisse in der Spaltenbergung sind dabei nicht zwingend erforderlich. Erlebe das Knacken und Knirschen der Gletscher, das strahlende Weiß dieser faszinierenden Naturlandschaft, aber auch deren rapide Veränderung im Zuge des Klimawandels.

Die großen Eisströme der Alpen liegen im Wallis und im Berner Oberland — wir führen Dich über den längsten von ihnen, den Grossen Aletschgletscher, und auf der Haute Route von Chamonix nach Zermatt. Du erlebst das Eis lieber vom Wanderweg aus? Dann passen der Bernina Trek, der Vier-Quellen-Weg am Rhonegletscher, das Hüttentrekking am Großvenediger oder die Dreitausender-Woche in der Ortler-Gruppe.

Wie schnell sich die Alpengletscher dabei verändern, liest Du in unserem Magazin-Artikel Die Alpen im Klimawandel.

Zwei Bergwanderer mit Rucksäcken auf grasigem Hang, dahinter ein vergletschertes Gebirgsmassiv bei Zermatt

Welche Gletscherwanderung passt zu Dir?

Einstieg oder große Traverse? Die beiden Touren im direkten Vergleich — mit ehrlichen Anforderungen an Kondition und Technik.

Schwierigkeit

2.6

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

4 Tage · Berner Alpen — Trekking über den längsten Gletscher der Alpen

Vier Tage auf und am Grossen Aletschgletscher, dem längsten Eisstrom der Alpen im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch. Du überquerst den Gletscher am Seil des Bergführers und übernachtest auf Berghütten hoch über dem Eis — der ideale Einstieg ins Gletscherwandern.

Schwierigkeit

2.8

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

7 Tage · Chamonix – Zermatt — die klassische Sommer-Traverse der Westalpen

Sieben Tage von Chamonix nach Zermatt: Die Sommer-Haute-Route quert die Gletscherwelt der Westalpen von Hütte zu Hütte — vom Mont-Blanc-Massiv bis vor das Matterhorn. Konditionell die fordernde Variante des Gletscherwanderns: lange Etappen, große Höhenmeter — technisch bleibt es ein Wandern am Seil.

So läuft eine geführte Gletscherwanderung ab

Auf dem Eis gehst Du in der Seilschaft Deines Bergführers: Er wählt die Route nach den aktuellen Verhältnissen, gibt das Tempo vor und übernimmt die Sicherung — auch die Spaltenbergung, falls sie je nötig würde. Vor dem ersten Schritt aufs Eis zeigt er Dir das Anseilen und das Gehen mit Steigeisen, Schritt für Schritt.

Unsere beiden Gletscherwanderungen sind mehrtägige Hüttentrekkings — die eine vier Tage am Aletsch, die andere sieben von Chamonix nach Zermatt. Gestartet wird morgens früh, solange der Schnee gut trägt; am Nachmittag erreichst Du die nächste Hütte. So bleibt unterwegs Zeit für das, weswegen Du hier bist: das Eis, die Stille und die Ausblicke auf die Viertausender.

Gletscherwandern im Überblick

Beste Reisezeit für Gletscherwanderungen

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Wo Du unterwegs bist

Länder

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Was Du auf dem Eis siehst

Ein Gletscher ist keine weiße Fläche, sondern eine Landschaft in Bewegung. Wo das Eis über Geländestufen fließt, reißt es zu Spalten und Séracs auf; im Spätsommer schimmert das blanke Blaueis, durchzogen von Schmelzwasserrinnen. Und mittendrin ziehen die Mittelmoränen ihre dunklen Schuttbänder talwärts — am Grossen Aletschgletscher laufen sie wie mit dem Lineal gezogen kilometerweit durchs Eis.

Solche Eisformationen erlebst Du auf einer Gletscherwanderung aus nächster Nähe — und mit dem Bergführer an Deiner Seite auch dort, wo Du allein nie stehen würdest. Gletscher prägen ganze Landschaften, vom Nationalpark Hohe Tauern bis zu den Viertausendern des Wallis; auf unseren Touren gehst Du mitten hindurch.

Gletscherwandern in der Schweiz und in Österreich

Wo die Gletscher liegen, auf denen Du wandern kannst — und was es mit Österreich auf sich hat.

Wo kann man in der Schweiz auf Gletschern wandern?

Die Schweiz ist das Herzland des Gletscherwanderns: Im Berner Oberland fließt der Grosse Aletschgletscher, mit rund 20 Kilometern der längste Gletscher der Alpen — hier führt unser Gletschertrekking über das Eis des UNESCO-Welterbes Jungfrau-Aletsch. Im Wallis reiht die Haute Route von Chamonix nach Zermatt die Gletscher der Viertausender aneinander — die große Sommer-Traverse der Westalpen.

Wo kann man in Österreich auf Gletschern wandern?

Ehrlich gesagt: Eine geführte Gletscherwanderung in Österreich haben wir derzeit nicht im Programm. Die großen Ostalpen-Gletscher am Großvenediger, am Großglockner und in den Ötztaler Alpen sind bei uns das Revier der Hochtouren und Gletscherkurse — dort ist das Eis der Weg zum Gipfel, nicht das Ziel. Wenn Du in Österreich aufs Eis willst, ist eine leichte Einsteiger-Hochtour der passende Weg.

Vom Gletscher weiter — Hochtouren & Kurse

Wenn Dich nach der Gletscherwanderung der Gipfel ruft: Bei den Hochtouren ist das Eis der Weg nach oben — am leichtesten auf den einfachen Hochtouren und 4.000ern. Und wer es selbst können will, geht in die Hochtouren- und Gletscherkurse.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse für eine Gletscherwanderung?

Nein. Unsere Gletscherwanderungen sind für Einsteiger und ambitionierte Wanderer angelegt — Du brauchst Trittsicherheit, eine solide Grundkondition und Freude am Gehen in alpinem Gelände. Alles Gletscherspezifische übernimmt oder erklärt Dir der Bergführer unterwegs; ein Kursbesuch vorab ist nicht nötig.

Muss ich Spaltenbergung beherrschen?

Nein — das ist Aufgabe des Bergführers. Er wählt die Route, führt die Seilschaft und beherrscht die Spaltenbergung. Genau das unterscheidet die geführte Gletscherwanderung vom selbstständigen Bergsteigen: Du kannst die Gletscherwelt erleben, ohne vorher eine Ausbildung zu durchlaufen.

Welche Ausrüstung brauche ich — und was wird gestellt?

Die technische Gletscherausrüstung ist bei unseren Trekkings als Leihausrüstung inklusive. Selbst mitbringen musst Du vor allem feste Bergschuhe, auf die Steigeisen passen, und wetterfeste Bekleidung. Welcher Schuh der richtige ist, steht in unserem Ratgeber zur richtigen Schuhwahl für Hochtouren und Gletschertouren.

Kann man einen Gletscher ohne Bergführer begehen?

Ohne fundierte Ausbildung raten wir dringend davon ab. Spalten sind oft von Schneebrücken verdeckt und von oben nicht zu erkennen — wer einbricht, braucht eine geübte Seilschaft, die die Rettung beherrscht. Auf markierten, eisfreien Panoramawegen kannst Du Gletscher gefahrlos ansehen; sobald Du das Eis betrittst, gehören Seil, Ausrüstung und Erfahrung dazu. Genau dafür ist der Bergführer da.

Wann ist die beste Zeit für eine Gletscherwanderung?

Die Saison reicht etwa von Juni bis September. Im Frühsommer liegt noch Firn auf dem Eis, im Spätsommer apert der Gletscher aus und die Spalten liegen offen sichtbar. Die Verhältnisse ändern sich über die Saison — unsere Bergführer legen Route und Termin danach.

Wie anstrengend ist eine Gletscherwanderung?

Das hängt von der Tour ab. Das Gletschertrekking am Aletsch liegt bei Konditionsstufe 2 von 5 — eine solide Bergwander-Kondition reicht. Die Haute Route ist mit Stufe 4 von 5 die fordernde Variante: sieben Tage am Stück mit langen Etappen und vielen Höhenmetern. Technisch bleiben beide auf Stufe 2 — Gehen mit Steigeisen, kein Klettern.

Was ist der Unterschied zwischen Gletscherwanderung und Gletscherüberquerung?

Eine Gletscherüberquerung bedeutet: Du begehst einen Gletscher von einer Seite zur anderen. Bei unseren Gletscherwanderungen ist genau das Teil der Route — die Trekkings am Aletsch und auf der Haute Route überqueren die Gletscher, statt nur an ihrem Rand entlangzuführen. Am Seil und mit Bergführer, auf leichten bis mittelschweren Passagen.

Aus dem Magazin

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