Klettersteiggeher greift am Drahtseil des Oskar-Schuster-Steigs an der Sella-Gruppe in den Dolomiten aufwärts

Klettersteige Dolomiten

Brenta · Rosengarten · Cortina · Drei Zinnen

Brenta-Dolomiten, Rosengarten, Cortina d'Ampezzo. Südtirol ist zweifelsohne das Paradies für Bergsteiger mit einer Vorliebe für Klettersteige. Entdecke unsere Reiseangebote zwischen Drei Zinnen und Gardasee.

Kleine Gruppen

In überschaubaren Gruppen bleibt Dir Dein Bergführer am steilen Fels nah.

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Erfahrene Bergführer

Unsere Bergführer kennen jede Dolomiten-Ferrata und führen Dich sicher durch Wände, Leitern und ausgesetzte Bänder.

Ehrliche Einschätzung

Wir sagen Dir vorher, was eine Tour verlangt — nach oben nichts kleingeredet.

Die geführten Klettersteig-Reisen in den Dolomiten

Die Brenta ist der Ursprung: Die Via delle Bochette zieht als Höhenweg mitten durch die Türme, ein System aus versicherten Bändern und Bochette-Übergängen. Die Ferrate hier bewegen sich überwiegend im Grad B/C — anspruchsvoll durch ihre Länge und Ausgesetztheit, nicht durch einzelne senkrechte Schlüsselstellen. Für den Einstieg in die großen Dolomiten-Klettersteige der ehrliche erste Weg.

Was macht die Dolomiten zum Klettersteig-Paradies?

Die Dolomiten in Nordostitalien bilden eine der markantesten Gebirgsgruppen der Ostalpen mit der 3.343 m hohen Marmolada als höchstem Gipfel. Die scharfkantigen Türme, Zinnen und Plateaus aus Dolomitgestein prägen eine weltweit einzigartige Berglandschaft – seit 2009 UNESCO-Welterbe und Schauplatz alpinistischer Geschichte seit der ersten Erschließung durch britische Forscher 1864.

Das ist ernster, als es im Trend klingt. Ein Klettersteig verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Armkraft — die Ausgesetztheit ist echt, der Tiefblick auch. Unsere Bergführer vermitteln Dir die Ernsthaftigkeit und stehen Dir auf Deinen ersten Metern zur Seite. Die Touren dieser Seite reichen von mittleren Ferrate (Grad B/C) bis zu anspruchsvolleren Linien an der Marmolada.

Welche Dolomiten-Ferrata zu Dir passt, hängt davon ab, was Du schon gegangen bist — und darum geht es hier: den richtigen Einstieg finden, statt Dich am falschen Fels zu überfordern.

Klettersteig in der Brenta: sechs Klettersteiggeher an Kalkfelswand mit Stahlstiften und Holzsteg-Brücke.

Zwei Dolomiten-Klassiker im Detail

Zwei Reisen, die den Charakter der Dolomiten-Klettersteige besonders schön zeigen – der zugängliche Klassiker durch die Brenta und die anspruchsvolle Königin Marmolada.

Schwierigkeit

2.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

6 Tage · Brenta-Gruppe — die klassische Bocchette-Durchquerung von Hütte zu Hütte

Über Leitern, Klammern und die berühmten in den Fels gehauenen Bänder ziehst Du quer durch das Herz der Brenta – neben Dir stürzen die Wände senkrecht ab, ringsum stehen die kühnsten Felstürme der Dolomiten. Mit leichtem Gepäck und Übernachtung auf den Hütten bleibt Zeit für die großen Momente.

Schwierigkeit

3.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

6 Tage · Sella & Marmolada — die schönsten Steige und der höchste Gipfel der Dolomiten

Zuerst die formvollendeten Klettersteige der Sella, dann der große Abschluss: die Marmolada, mit 3.343 Metern der höchste Berg der Dolomiten. Anspruchsvolle Eisenwege, ausgesetzte Passagen und ein Gipfelblick von den Julischen Alpen bis zum Ortler – für alle, die schon Klettersteig-Erfahrung mitbringen.

Klettersteige | Südtirol-Dolomiten

Südtirol – das Paradies für Klettersteiggeher! Kaum eine Region in den Alpen bietet eine solche Vielfalt an spektakulären Klettersteigen, wie die Dolomiten. Zwischen den markanten Gipfeln der Drei Zinnen, dem beeindruckenden Rosengarten und den majestätischen Brenta-Dolomiten erstreckt sich ein weitläufiges Netzwerk gesicherter Steige. Die Region ist bekannt für ihre Via Ferrata Klassiker, aber auch für moderne Sportklettersteige, die Technik und Kondition erfordern.

Schroffe Felsformationen, ausgesetzte Grate und atemberaubende Tiefblicke machen jeden Aufstieg zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ob anspruchsvolle Klassiker oder weniger bekannte Geheimtipps – hier findest du eine Auswahl der schönsten Klettersteige in Südtirol, die wir zu attraktiven Wochenprogrammen geschnürt haben und dein Bergsteigerherz höherschlagen lassen.

Was Du für die Dolomiten-Klettersteige brauchst

Ein Klettersteig ist technisch überschaubar, aber nicht voraussetzungslos — das meiste bringst Du selbst mit, das Führen am Fels übernimmt der Bergführer.

•  Trittsicherheit & Schwindelfreiheit: Du gehst über ausgesetzte Bänder und stehst über dem Tiefblick, ohne dass Dir die Beine weich werden — das bringst Du mit.

•  Armkraft & Kondition: An steilen Passagen ziehst Du Dich am Drahtseil hoch; für die längeren Ferrate brauchst Du Kraft und Ausdauer über mehrere Stunden.

•  Klettersteig-Grundlagen: sicheres Ein- und Umhängen am Klettersteigset solltest Du im Grundsatz können — den sauberen Umgang lernst Du im Klettersteigkurs, nicht erst auf der Tour.

•  Ausrüstung: Klettersteigset, Klettergurt und Helm bringst Du mit; die Tourenplanung und Führung am Fels übernimmt der Bergführer.

•  Der Fels: früh und spät in der Saison können an Nordseiten noch Schneereste liegen — im Hochsommer ist der Fels aper und griffig.

Wie schwer sind die Dolomiten-Klettersteige?

Die geführten Ferrate dieser Seite liegen überwiegend im Grad B/C — mittelschwere Klettersteige mit langen, ausgesetzten Passagen, aber ohne durchgehend senkrechte Wände. Anspruchsvoller wird es an der Marmolada. Entscheidend ist selten eine einzelne Schlüsselstelle, sondern die Kombination aus Länge, Ausgesetztheit und den Stunden, die Du am Fels bist. Über Leitern, Klammern und Seilbrücken geht es zu markanten Gipfeln wie den Drei Zinnen. Wer das Ein- und Umhängen noch nicht sicher beherrscht, ist zuerst in einem Klettersteigkurs besser aufgehoben als in der Dolomiten-Wand.

Die klassischen Ferrata-Reviere

Auf dieser Seite führen wir Dich durch die klassischen Ferrata-Reviere: die Brenta mit der Via delle Bochette, den Rosengarten, rund um Cortina bis in die Sextener Dolomiten mit dem Alpinisteig, und über dem Val Gardena an Langkofel und Sella — von Südtirol bis ins Trentino. Welche Region zu Dir passt, entscheidet Dein Bergführer mit Dir.

Mehr Klettersteige in den Dolomiten

Häufige Fragen zu Klettersteigen in den Dolomiten

Wie schwer sind die Klettersteige in den Dolomiten?

Die meisten geführten Dolomiten-Klettersteige liegen im mittleren Bereich B/C, etwa im Rosengarten und in der Brenta. Die Marmolada und einzelne Passagen fordern deutlich mehr – längere Ausgesetztheit, Armkraft und stundenlange Konzentration am Fels. Egal wie eine Ferrata eingestuft ist: Der Fels bleibt exponiert, und bei Nässe oder Kälte steigt die Schwierigkeit spürbar. Deshalb schätz Dich ehrlich ein, statt Dich an einer Zahl festzuhalten.

Wann ist die beste Zeit für Klettersteige in den Dolomiten?

Die Saison für Klettersteige in den Dolomiten reicht von Juni bis September, wenn der Fels aper und schneefrei ist. Früh und spät in der Saison hältst Du an den Nordseiten mit Schneeresten in Rinnen und auf den Bändern zu rechnen – das macht Passagen rutschig und länger. Wir richten die Tour nach den Verhältnissen aus, die wir vor Ort finden, nicht nach dem Kalender.

Was ist die Via delle Bochette?

Die Via delle Bochette ist der klassische Höhenweg quer durch die Brenta – eine Linie über Bänder und durch die Wände, aus der der Klettersteig-Gedanke in den Dolomiten überhaupt entstanden ist. Sie verbindet mehrere Etappen in großer Höhe und verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer über den ganzen Tag. Es ist kein einzelner Steig, sondern ein Wegsystem, das Dich tief in die Brenta hineinführt.

Brauche ich für die Dolomiten-Klettersteige Vorerfahrung?

Für die Dolomiten-Klettersteige brauchst Du Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und die Grundlagen der Klettersteigtechnik – Einhängen, Umhängen, Sichern am Drahtseil. Klettersteiggehen gilt als einfach, ist es aber nicht: Der Fels ist ausgesetzt, ein Sturz hat Folgen. Wenn Du noch nie an einem Steig warst, geh erst einen Klettersteigkurs, in dem unsere Bergführer Dir die Technik und die Ernsthaftigkeit vermitteln, bevor Du in die Dolomiten aufbrichst.

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