WISSEN
Von Hansi Stöckl · 23. Juni 2021
Diese Technik kommt zum Einsatz, wenn man sich z. B. an einem Bach, einer Straße, einem Grat oder einem sonstigen klar auf der Karte erkennbaren Geländestück befindet. Der eigene Standort ist nicht exakt bekannt, sondern nur ungefähr. Man weiß z. B., dass man auf einer Höhenlinie unterwegs ist (Ablesen der Höhe auf dem Höhenmesser). Ähnlich dem Rückwärts Einschneiden wird mittels einer Peilung eines bekannten Geländemerkmals eine Peilzahl ermittelt. Diese Peilung wird auf die Karte übertragen und mit der Höhenlinie, dem Bach, der Straße oder sonstigem geschnitten.
Wie beim Vor- oder Rückwärts Einschneiden den Kompass auf das Ziel ausrichten und dabei waagerecht halten. Die Windrose so lange drehen, bis Nord der Magnetnadel mit Nord in der Garage übereinstimmt. Die Peilzahl kann dann an der Ablesemarke in Grad abgelesen werden.
Markierung des eigenen Standorts auf der Karte. Anlegen des Kompasses mit der Anlegekante an der Markierung. Diesen so lange um den Standort drehen, bis die Süd-Nord-Linien in der Garage parallel zum Kartengitter nach Nord übereinstimmen. Die Peillinie kann nun auf die Karte gezeichnet werden.
Die eingezeichnete Peillinie kann nun mit dem Gelände geschnitten werden. Der eigene Standort befindet sich am Schnittpunkt der Peillinie mit dem Geländemerkmal (Höhenlinie, Bach, Straße, Grat...)